Hanau startet neue Arbeitsmarktstrategie für bessere Jobchancen
Sebastian FischerHanau startet neue Arbeitsmarktstrategie für bessere Jobchancen
Hanau führt neue Strategie für den Arbeitsmarkt ein, um Arbeitsuchende zu unterstützen
Hanau setzt eine neue Arbeitsmarktstrategie um, um Menschen zu helfen, die Schwierigkeiten haben, eine Stelle zu finden. Der Plan konzentriert sich auf drei zentrale Bereiche: bessere Vernetzung, Qualifizierungsmaßnahmen und erleichterten Zugang zu Arbeitsplätzen. Lokale Organisationen und die Stadt arbeiten zusammen, um langzeitarbeitslose Menschen, junge Erwachsene ohne Abschluss sowie Geflüchtete zu fördern.
Das Konzept der Stadt umfasst praxisnahe Arbeitsprogramme und Kooperationen mit Arbeitgebern. Die Martin-Luther-Stiftung Hanau bietet niedrigschwellige Einstiegsmöglichkeiten in Pflegeberufe und andere Branchen. Gleichzeitig vermittelt der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service Arbeitsgelegenheiten in Bereichen wie Instandhaltung und Betrieb, um den Übergang in feste Anstellungen zu erleichtern.
Das Jobcenter und die Bundesagentur für Arbeit begleiten Arbeitsuchende bei der Suche nach Ausbildungsplätzen und Jobs. Ein gemeinsamer Arbeitgeberservice unterstützt Unternehmen bei der Personalgewinnung, Weiterbildung und Förderung von Neueinstellungen. Für Bezieher von Bürgergeld wird das Projekt "Gemeinschaftsarbeitsgelegenheiten" auf dem Sportgelände ausgebaut, um zusätzliche Plätze anzubieten.
Um die Beschäftigungsfähigkeit zu stärken, setzt Hanau zudem auf "Ein-Euro-Jobs" – kurzfristige Tätigkeiten, die Qualifikationen verbessern und die soziale Teilhabe fördern. Ab dem 1. Januar 2026 übernimmt die Stadt die direkte Verwaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende.
Ziel der Strategie ist es, durch Qualifizierung, Praktika und Partnerschaften mit Arbeitgebern klarere Wege in den Arbeitsmarkt zu schaffen. Durch die gezielte Förderung bestimmter Gruppen und den Ausbau lokaler Netzwerke will Hanau Hindernisse beim Berufseinstieg abbauen. Die direkte Steuerung der Arbeitslosenunterstützung ab 2026 soll den Prozess zusätzlich vereinfachen.






