23 March 2026, 10:23

Osnabrücks Kriminalstatistik 2025: Weniger Straftaten, aber Gewalt bleibt Problem

Liniengraph, der die Homicide-Offending-Rates nach Alter des Täters und Waffentyp von 1976 bis 2004 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Osnabrücks Kriminalstatistik 2025: Weniger Straftaten, aber Gewalt bleibt Problem

Kriminalstatistik für Osnabrück 2025: Leichter Rückgang, aber anhaltende Problembereiche

Die Kriminalitätszahlen für Osnabrück im Jahr 2025 zeigen einen leichten Gesamtrückgang und setzen damit einen langfristigen Trend fort. Die Behörden verzeichneten 81.539 Straftaten – ein Minus von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieser positiven Entwicklung bleiben bestimmte Deliktbereiche wie Gewaltkriminalität und häusliche Gewalt weiterhin große Herausforderungen für die Sicherheitsbehörden.

Die Gesamtzahl der gemeldeten Straftaten in Osnabrück sinkt seit zwei Jahrzehnten kontinuierlich. Seit 2005 ist die Fallzahl um 23.000 zurückgegangen, was auf einen anhaltenden Rückgang hindeutet. 2025 lag die Zahl bei 81.539 und damit leicht unter dem Wert von 2024.

Gewaltkriminalität bleibt ein Schwerpunktthema: Im vergangenen Jahr wurden 14.568 Straftaten erfasst, davon fast 10.000 Körperverletzungsdelikte. Messerbezogene Vorfälle stiegen auf 438 Fälle an, wobei es sich bei den meisten um Bedrohungen und nicht um tatsächliche Angriffe handelte.

Häusliche Gewalt bleibt auf hohem Niveau: 2025 wurden 4.893 Fälle registriert. Zudem erschütterten zwei mutmaßliche Tötungsdelikte in familiärem Umfeld die Region. Gleichzeitig stellten Digitalstraftaten die Ermittler weiterhin vor Herausforderungen – insbesondere die Verbreitung pornografischer Inhalte über Messenger-Dienste und soziale Medien, die in 867 Fällen dokumentiert wurde.

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Jugendkriminalität zeigt gemischte Trends: Während Straftaten von Kindern unter 14 Jahren zunahmen, ging die Zahl der Delikte durch Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren zurück. Insgesamt begingen Minderjährige 5.868 Straftaten, leicht weniger als im Vorjahr.

Die Sicherheitslage in Osnabrück bleibt stabil, und die Kriminalitätsrate sinkt weiter. Dennoch geben gewalttätige Straftaten, häusliche Gewalt und messerbezogene Bedrohungen weiterhin Anlass zur Sorge. Die Behörden werden voraussichtlich auch im kommenden Jahr gezielte Maßnahmen ergreifen, um diese Problembereiche zu bekämpfen.

Quelle