Raiffeisenbank im Fuldaer Land wächst trotz Krisen um 4,2 Prozent
Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG hält Jahresversammlung mit über 200 Mitgliedern
Die Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG hat ihre jährliche Vertreterversammlung mit mehr als 200 anwesenden Mitgliedern abgehalten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand das finanzielle Wachstum der Bank im Jahr 2025 – trotz anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen, die mit politischen Entscheidungen und globalen Konflikten zusammenhängen.
Michael Ruppel, Vorsitzender des Aufsichtsrats, eröffnete die Versammlung mit einer Einschätzung der aktuellen Marktlage und bereitete damit die Diskussion über die Leistung der Bank im vergangenen Jahr vor.
Die Bank verzeichnete ein Plus von 4,2 Prozent beim gesamten Kundengeschäftsvolumen, das nun 1,32 Milliarden Euro erreicht. Auch die Kredite an Kunden stiegen um 9,0 Prozent auf insgesamt 400,1 Millionen Euro – ein höherer Wert als zunächst prognostiziert.
Jürgen Bien, Mitglied des Vorstands, räumte ein, dass externe Faktoren die Arbeit erschwert hätten. Politische Instabilität und internationale Spannungen hätten die wirtschaftliche Situation in der Region deutlich belastet, so Bien.
Die Versammlungsteilnehmer stimmten einer Dividende von 3,50 Prozent für die Mitglieder zu und beschlossen, die Rücklagen der Bank zu stärken. Mit diesen Maßnahmen soll die langfristige Stabilität gesichert und gleichzeitig der genossenschaftliche Auftrag der Bank erfüllt werden.
Drei Aufsichtsratsmitglieder – Lars Bagus, Markus Herbert und Dr. Fabian Tölle – hatten ihr Amt niedergelegt und standen zur Wiederwahl an. Alle drei wurden erfolgreich in ihren Positionen bestätigt.
Trotz der Widrigkeiten zeigte sich die Bank mit den Ergebnissen des Jahres 2025 zufrieden. Die Führungskräfte äußerten sich vorsichtig optimistisch in Bezug auf die Zukunftsaussichten.
Die Versammlung endete mit dem Fokus auf die Wahrung der finanziellen Stärke und der Vorteile für die Mitglieder. Die Raiffeisenbank bekräftigte ihr Bekenntnis, in den kommenden Jahren genossenschaftliche Werte mit wirtschaftlicher Widerstandsfähigkeit in Einklang zu bringen. Die beschlossenen Maßnahmen sollen sowohl unmittelbare Dividenden als auch langfristige Sicherheit für die Mitglieder gewährleisten.






