08 April 2026, 04:15

Taxi-Debakel in Wien: Festspiel-Direktor dichtet Eurovision-Hit zum Protestlied um

Ein gelbes Taxi fährt eine belebte Stadtstraße mit Gebäuden an den Seiten hinunter, während Fußgänger mit Schirmen auf dem Gehweg unter einem bewölkten Himmel gehen.

Taxi-Debakel in Wien: Festspiel-Direktor dichtet Eurovision-Hit zum Protestlied um

Alfons Haider, Direktor des Mörbischer Seefestspiele, saß plötzlich am Wiener Hauptbahnhof fest, nachdem Taxifahrer seine Kartenzahlung für eine kurze Fahrt abgelehnt hatten. Aus Verärgerung über das Erlebnis machte er aus der unangenehmen Situation eine humorvolle Protestaktion – und dichtete einen Eurovision-Hit zu einem Lied über sein Taxi-Debakel um.

Die Probleme begannen, als Haider versucht hatte, eine 19-Euro-Fahrt in den siebten Wiener Bezirk zu bezahlen. Mehrere Fahrer wiesen ihn ab und bestanden auf Barzahlung. Da er kein Taxi fand, das seine Karte akzeptierte, ließ er seinem Ärger auf Instagram freien Lauf und bezeichnete die Weigerung als ungerecht.

Doch statt die Sache auf sich beruhen zu lassen, kanalisierte Haider seine Wut in Kreativität: Er bearbeitete Cosmos Eurovision-Song "Tanzschein" zu "Taxischein" um – eine scherzhafte Parodie. In den neuen Textzeilen singt er davon, einen "Taxigutschein" auszustellen, um die Fahrt zu begleichen, und sich zu weigern, das Auto zu verlassen, bis seine Forderung erfüllt wird. Cosmo selbst lobte die Umdichtung später als "brillant".

Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf das anhaltende Problem mangelnder Kartenzahlungsmöglichkeiten in Wiener Taxis. Haiders Lied hat seitdem Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt – eine Mischung aus Humor und einem Aufruf zum Umdenken. Aus dem umgetexteten Song ist so sowohl ein Protest als auch ein viraler Moment geworden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle