Universität reformiert: Bibliotheken, Kunst und IT unter neuen Strukturen
Tobias NeumannUniversität reformiert: Bibliotheken, Kunst und IT unter neuen Strukturen
Große Umstrukturierung an der Universität: Bibliotheken, Kunstzentren und IT-Dienste neu organisiert
Eine umfassende Neuordnung an der Universität führt die Bibliotheken, das Zoellner Arts Center sowie die universitätseigenen Kunstgalerien in einer neuen Abteilung zusammen. Mit diesem Schritt sollen die Sichtbarkeit der Geistes- und Kunstwissenschaften gestärkt und die Zusammenarbeit auf dem Campus verbessert werden. Gleichzeitig wird die IT-Abteilung neu ausgerichtet, um die digitale Infrastruktur und die Cybersicherheit zu optimieren.
Die neu geschaffene Einheit "Kunst und Bibliotheken" bündelt die Universitätsbibliotheken, das Zoellner Arts Center sowie die Kunstgalerien der Hochschule. Der Name Zoellner bleibt zwar unverändert, doch die Einheit wird künftig unter einer gemeinsamen Führungsstruktur agieren. Greg Reihman wurde zum Vice Provost ernannt und wird die Abteilung leiten, die sich auf die Förderung der Künste und die interdisziplinäre Zusammenarbeit konzentriert. Die Besucherzahlen und das Engagement im Zoellner Center sowie in den Lehigh University Art Galleries (LUAG) haben Rekordwerte erreicht – die neue Struktur soll noch stärkere Partnerschaften und ein kohärenteres Programmangebot ermöglichen.
Gleichzeitig wird die Abteilung für Informationstechnologie (ITS) künftig dem Bereich Finanzen und Verwaltung zugeordnet. Ilena Key übernimmt die Position der Associate Vice President und Chief Information Officer (CIO) und zeichnet verantwortlich für Netzwerke, Cybersicherheit und digitale Innovation. Die Umstrukturierung zielt darauf ab, die operative Steuerung der Systeme zu verbessern, die Lehre, Forschung und den täglichen Campusbetrieb unterstützen. Laut Universitätsführung soll die Neuausrichtung die digitale Transformation vorantreiben und sicherstellen, dass technologische Lösungen zukunftsfähig sind.
Die neue Struktur unterstreicht die Rolle von Kunst und Bibliotheken als zentrale Knotenpunkte für fächerübergreifende Arbeit. Durch die Zusammenführung dieser Bereiche strebt die Universität an, die wissenschaftliche Arbeit zu bereichern, die Lernerfolge der Studierenden zu verbessern und ein dynamischeres Umfeld für Lehrkräfte, Mitarbeiter:innen und Studierende zu schaffen.
Die Reform sieht vor, dass Kunst und Bibliotheken enger unter einer gemeinsamen Abteilung zusammenarbeiten, während die IT-Dienste stärker mit den finanziellen und administrativen Abläufen verzahnt werden. Die Änderungen sollen die Zusammenarbeit fördern, die Cybersicherheit stärken und die Wirkung der Geistes- und Kunstwissenschaften an der gesamten Universität erhöhen.






