VW stoppt ID. Buzz in den USA – und MAN baut 2.300 Jobs ab
VW stoppt ID. Buzz in den USA – und MAN baut 2.300 Jobs ab
Volkswagen Nutzfahrzeuge stellt Produktion und Verkauf des ID. Buzz in den USA ein
Volkswagen Nutzfahrzeuge hat die Produktion und den Verkauf seines elektrischen Bullis ID. Buzz für den US-Markt im Jahr 2026 eingestellt. Die Entscheidung folgt auf schwache Absatzzahlen: In den ersten neun Monaten 2025 wurden weniger als 5.000 Einheiten verkauft. Unterdessen bleibt die Aktie des Konzerns unter Druck – sie notiert bei 102,90 Euro, wobei technische Indikatoren auf eine Überverkauft-Situation hindeuten.
Gleichzeitig hat die Lkw-Sparte MAN des Volkswagen-Konzerns mit den Gewerkschaften eine Vereinbarung getroffen, nach der bis 2035 2.300 Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden sollen. Der Deal verhindert betriebsbedingte Kündigungen und sichert fast eine Milliarde Euro an neuen Investitionen.
Der ID. Buzz hatte in den USA mit hohen Preisen und dem Ausschluss von staatlichen Fördergeldern zu kämpfen. Da das Modell außerhalb Nordamerikas produziert wird, qualifizierte es sich nicht für Steuervergünstigungen – ein entscheidender Nachteil für die Kaufbereitschaft. Daraufhin stoppte Volkswagen Nutzfahrzeuge die Pläne für das Modelljahr 2026.
Trotz dieses Rückschlags verdoppelten sich die globalen Auslieferungen elektrischer Fahrzeuge der Marke 2025 auf 65.900 Einheiten. Bei den Anlegern herrscht jedoch Uneinigkeit über die Zukunft der Aktie: Die Bank of America hält an ihrer „Kauf“-Empfehlung fest und verweist auf einen starken Modellzyklus 2026, während Bernstein Research eine neutrale „Market-Perform“-Bewertung beibehält.
MAN kündigt Stellenabbau an Schon im November 2025 hatte MAN bekannt gegeben, die Belegschaft in Deutschland bis 2035 um 2.300 Stellen zu reduzieren. Betroffen sind Standorte in München, Salzgitter und Nürnberg, wobei allein in München 1.300 Arbeitsplätze wegfallen. Die Einigung mit den Arbeitnehmervertretern sieht keine Zwangsentlassungen vor, sondern setzt auf freiwillige Abgänge und natürliche Fluktuation. Der Schritt ist Teil eines umfassenderen Plans der Volkswagen Gruppe, bis 2030 35.000 Stellen an zehn deutschen Standorten abzubauen – davon waren bereits über 11.000 bis Ende 2025 umgesetzt.
Die Vereinbarung bei MAN ebnet zudem den Weg für fast eine Milliarde Euro an Investitionen und zielt darauf ab, die Kosten zu senken, ohne Arbeitskonflikte zu provozieren. Volkswagen Nutzfahrzeuge wird die Herausforderungen auf dem US-Markt und die Sparmaßnahmen bei der Vorstellung der Jahresergebnisse am 10. März 2026 näher erläutern.
Elektroauto-Markt bleibt schwierig Die Einstellung der ID. Buzz-Produktion für die USA spiegelt die anhaltenden Probleme im Elektrofahrzeug-Sektor wider. Volkswagen Nutzfahrzeuge steht nun vor der Aufgabe, seine US-Strategie zu überarbeiten und gleichzeitig den Personalabbau bei MAN zu steuern. Der nächste Finanzbericht im März wird weitere Einblicke in die Kostensenkungsmaßnahmen und die künftige Ausrichtung des Unternehmens geben.
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