Betrüger zielen auf Senioren in Hann. Münden – wie die Masche mit falschen Bankmitarbeitern funktioniert

Admin User
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Ein Ausweis für einen Reiseblogger, der ein Foto, Namen und Beruf zeigt.

Betrüger zielen auf Senioren in Hann. Münden – wie die Masche mit falschen Bankmitarbeitern funktioniert

Polizei Göttingen warnt vor Betrugswelle: Senioren in Hann. Münden im Visier

Die Polizei in Göttingen hat vor einer zunehmenden Betrugsmasche gewarnt, die sich gezielt gegen ältere Bewohner in Hann. Münden richtet. Seit Januar wurden drei Fälle gemeldet, in denen Betrüger sich als Bankmitarbeiter ausgaben, um an Geld zu gelangen. Das jüngste Opfer, ein Senior aus dem Viertel Hinter der Blume, verlor Bargeld, nachdem er seine Bankkarte und PIN an die Kriminellen übergeben hatte.

Die Betrüger kontaktieren ihre Opfer telefonisch und geben sich als Bankangestellte aus. Sie behaupten, es gebe Probleme mit dem Konto, und fordern die Herausgabe der Bankkarte sowie der PIN zur angeblichen Überprüfung. Im letzten bekannten Fall überzeugte ein Betrüger einen älteren Bewohner davon, dass sein Konto verdächtige Aktivitäten aufweise. Das Opfer übergab daraufhin seine Karte und die PIN – woraufhin der Täter Geld am Automaten abhob und untertauchte.

Banken betonen wiederholt, dass sie Kunden niemals nach PINs, TANs oder der persönlichen Übergabe von Karten fragen. Jeder Anruf mit einer solchen Bitte ist betrügerisch. Die Behörden weisen darauf hin, dass auf diese Weise verlorenes Geld nicht versichert ist und Banken die Opfer nicht entschädigen können. Die Göttinger Polizei rät, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen. Betroffene sollten ihre Bank nur über die offizielle Rufnummer kontaktieren, um etwaige Behauptungen zu überprüfen. Auf keinen Fall dürfen sie eine vom Anrufer genannte Nummer zurückrufen.

Allein in diesem Jahr sind in Hann. Münden bereits drei Menschen auf die Masche hereingefallen. Die Ermittlungen laufen zwar weiter, doch die Täter sind bisher nicht identifiziert. Besonders ältere Bürger werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und die offiziellen Sicherheitshinweise zu beachten, um nicht zum Opfer zu werden.