Bundesrat setzt Durchbrüche bei Infrastruktur und Flugsicherheit durch – doch Streit bleibt
Bundesrat ebnet den Weg für wichtige Gesetzgebung - Bundesrat setzt Durchbrüche bei Infrastruktur und Flugsicherheit durch – doch Streit bleibt
Die deutschen Bundesländer haben von der Bundesregierung in mehreren zentralen Politikbereichen wichtige Zugeständnisse durchgesetzt. Der Bundesrat verabschiedete vergangene Woche entscheidende Gesetze, darunter Reformen der Flugsicherheit und des Schutzes kritischer Infrastrukturen. Streitpunkte bleiben jedoch bei der Studienförderung, extremistischen Symbolen an Schulen und den Regeln für regionale Kfz-Kennzeichen.
Am 6. März 2026 gab der Bundesrat grünes Licht für das Kritische-Infrastrukturen-Dachgesetz. Das Gesetz belässt die Schutzschwelle bei 500.000 versorgten Personen, ermöglicht den Ländern aber, auch kleinere Infrastruktur-Bilder als kritisch einzustufen, sofern eine Landesbehörde die Aufsicht übernimmt. Hessen und Sachsen hatten kritisiert, dass die hohe Grenze regionale Bedürfnisse vernachlässige. Branchenbezogene Vorgaben – etwa zu Stromkapazitäten – bleiben unter den bestehenden Regelungen unverändert.
Eine prozedurale Erklärung der Bundesregierung entkräftete diese Bedenken und ebnete den Weg für die Zustimmung der Länder. In derselben Sitzung wurden zudem Reformen des Luftsicherheitsgesetzes beschlossen, die der Bundeswehr die Befugnis einräumen, Drohnen in Deutschland auf Ersuchen der Landesbehörden abzuwehren. Zudem wurde ein neuer Straftatbestand für unbefugtes Betreten gesicherter Flughafenbereiche eingeführt.
Über die Sicherheitsthemen hinaus forderten die Länder strengere Maßnahmen gegen heimlich aufgenommene, sexuell explizite Bilder. Sie drängten die Bundesregierung, rechtliche Lücken zu schließen, die die Strafverfolgung solcher Delikte erschweren. Ein weiterer Vorstoß zielte auf schärfere Sanktionen bei der Zurschaustellung extremistischer Symbole an Schulen ab – hier pochen die Länder auf eine bundesweite Strafbarkeit.
Im Bildungsbereich beantragte der Bundesrat eine grundlegende Reform des BAföG. Die Vorschläge umfassen eine einmalige Erhöhung des Wohnkostenzuschusses sowie eine dauerhafte Anpassung des Existenzminimums. Gleichzeitig forderten die Länder mehr Spielraum bei der Gestaltung regionaler Kfz-Kennzeichen und kritisierten die aktuellen bundesweiten Vorgaben als zu starr.
Die beschlossenen Gesetze treten nun in Kraft: Die Länder erhalten begrenzte Kompetenzen, um kleinere Infrastruktur-Bilder als kritisch einzustufen, während die Luftsicherheitsmaßnahmen ausgeweitet werden. Die Forderungen nach härterem Vorgehen gegen extremistische Symbole und nicht einvernehmlich verbreitete Bilder bleiben jedoch weiter in der Diskussion. Die Bundesregierung muss sich nun mit den noch offenen Punkten zur Studienförderung und den Kennzeichenregelungen befassen.
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