Niedersachsens ländliche Regionen leiden unter dramatischem Ärztemangel und langen Wartezeiten
"Wut im Bauch" - wo der Hausarztmangel in Niedersachsen Frust verursacht - Niedersachsens ländliche Regionen leiden unter dramatischem Ärztemangel und langen Wartezeiten
Niedersachsen kämpft mit massivem Ärztemangel – besonders auf dem Land
In Niedersachsen verschärft sich der Ärztemangel, vor allem in ländlichen Regionen. Patienten in Gebieten wie Ostfriesland müssen mittlerweile lange Wartezeiten und weite Anfahrtswege in Kauf nehmen, um einen Facharzt oder Hausarzt zu sehen. Hundertstellen bleiben unbesetzt, was die verbleibenden Mediziner noch stärker unter Druck setzt.
In Bunde behandelt der Hausarzt Holger Plochg inzwischen alle drei Monate rund 3.000 Patienten – ein deutlicher Anstieg gegenüber den früher 600. Ab Oktober könnte er der einzige Allgemeinmediziner im Ort sein, nachdem ein Kollege in den Ruhestand geht. Trotz der hohen Belastung bleibt er der Landarztmedizin verbunden und wirbt aktiv um Nachwuchs für die Region.
Doch das Problem beschränkt sich nicht auf Bunde. Der Dermatologe Bernd Brinker in Weener berichtet von Patienten, die bis zu 80 Kilometer zurücklegen müssen, weil es vor Ort keine Fachärzte gibt. Besonders betroffen sind ländliche Gemeinden in ganz Niedersachsen, wo viele Menschen kaum noch Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung haben.
Niedersachsen bietet derzeit – nach Bremen und Brandenburg – die wenigsten Medizinstudienplätze pro Einwohner. Um dem Mangel entgegenzuwirken, hat die Landesregierung einen Zehn-Punkte-Plan vorgelegt, der unter anderem eine Landarztquote und mehr Ausbildungsplätze vorsieht. Ab dem Wintersemester 2026/2027 sollen 876 Studienplätze zur Verfügung stehen – davon 120 neue an der Universität Oldenburg, zusätzlich zu den bestehenden Standorten in Hannover und Göttingen.
Dr. Plochg warnt jedoch, dass Deutschland bundesweit zwischen 4.000 und 5.000 zusätzliche Medizinstudienplätze benötige, um die Krise nachhaltig zu lösen. Ohne schnelle Maßnahmen werde die Lücke zwischen Bedarf und verfügbaren Ärzten weiter wachsen.
Das erweiterte Ausbildungsprogramm des Landes soll die Versorgung langfristig verbessern, doch bis die Effekte spürbar werden, werden Jahre vergehen. Bis dahin müssen Patienten in ländlichen Regionen Niedersachsens weiterhin mit Wartezeiten und langen Fahrten rechnen. Der Erfolg des Regierungsplans hängt davon ab, ob es gelingt, Ärzte für unterversorgte Gebiete zu gewinnen – und dort auch zu halten.
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